Matobo Nationalpark - Einleitung

matobo national park

Der Matobo Nationalpark besteht aus einem ca. 3000 Quadratkilometer umfassenden Gebiet von Granithügeln und bewaldeten Tälern. Davon sind ca. 400 km² Nationalpark, teils ein Wildpark in dem beide afrikanische Nashorn Arten besonders intensiv geschützt werden, teils ein Landschaftsschutzgebiet.

Matobo Hills gehört zum UNESCO Welterbe. Die Landschaft von Matopos ist überwältigend, sie besteht aus Hunderten kleiner Hügel oder Kopjes, manche bestehen aus „balancierenden Felsen“, andere sind riesige „dwalas“, enorme, kuppelförmig gewölbte Flächen von blankem Granit. Wenn man sich die wirren Haufen von Felsen auf diesen Kopjes mit etwas Phantasie ansieht kann man, wie in Wolken, Formen erkennen. Manche sind einzigartig und ausschließlich der eigenen Phantasie vorbehalten, andere sind für jeden erkennbar, so z.B. das „Kamel“ oder die „Mutter und Kind“.

In den Höhlen und Spalten inmitten der Felsen liegen die „Leinwände“ der Felsmaler der San. Matobo bietet etwa 3000 registrierte Fundorte von Felsmalereien der San, teils sind die Malereien mehrere tausend Jahre alt.  Es ist ein tief bewegendes Erlebnis vor diesen Bildern zu sitzen und sich vorzustellen, was in den Köpfen der Künstler vorgegangen ist, als sie gemalt haben. Manche der Gemälde sind wunderschön und peinlich genau ausgeführt, zeigen Tiere, Menschen, Jagdszenen. Andere sehen aus wie eilige Kritzeleien, wiederum andere sind Figuren, die keine konkrete Form oder Umrisse dazustellen scheinen. Viele der Tiere, die in den Gemälden dargestellt sind, kommen noch heute in der Gegend vor. Rappenantilopen und Giraffen streifen durch die Täler, Paviane und Klippschliefer klettern über die Felsen. Am Himmel kreisen Felsenadler, deren hauptsächliche Beute die Klippschliefer darstellen. Knallbunte Echsen wärmen sich in der Sonne auf oder sausen in Deckung wenn man sie erschreckt. Die Felsen selbst sind nicht einfach nur grau, sie sind überzogen mit Flecken und Streifen orangefarbener und gelber Flechten. Zwischen den Felsen findet sich eine eindrucksvolle Vegetation, ein besonderes Beispiel sind die beharrlichen Feigenbäume, die in den Fels hinein zu schmelzen scheinen. Sie strecken ihre unglaublich langen Wurzeln in winzigste Felsspalten und treiben kräftige grüne Blätter. Auf dem imposanten „World’s View“ dwala liegt das Grab von Cecil John Rhodes. Es ist ein sehenswerter Ort, der einen herrlichen Blick in die umgebende Landschaft freigibt.

Diese rauhe Umgebung ist die Heimat der kleinen tagaktiven Elefantenspitzmäuse. Wenn man still sitzt, kann man beobachten wie sie auf der Suche nach Insekten über die Steinfläche jagen.

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